Blumates! WiPsych-Universe! – die Eingangsphase des Studiengangs ‚Master of Wirtschaftspsychologie‘ ist für einige überstanden und hinter uns liegt ein ereignisreiches Wintersemester 2025/26 in … Hagen … in unzähligen Zoomcalls und Studierzimmern der ganzen Welt … vorallem aber im one&only / oft kopiertem, nie erreichtem / Mega-Mango-Maracuja-Saft ausschenkendem Fokalpunkt und der einzig wahren Schmiede zukünftiger Masterabschlüsse der Wirtschaftspsychologie: dem legendären House of Orchideen!
Wer regelmäßig die Eventtabelle gecheckt hat (oder den Plakaten am Hafen of Orchideen gefolgt ist) fand auch immer einen Platz in den vordersten Reihen an der Bühne, um inmitten gleichgesinnter Blumates geile neue Kurseinheiten und Lernvideos abzufeiern und sich souverän die heißbegehrten Leistungsscheine und den Eintritt in die kommenden Events zu sichern!
Anders als im Sommersemester 2025 hatte die Blumengang im Wintersemester 2025/26 viel zu viele Veranstaltungen belegt und sich folglich auf die entsprechenden Veranstaltungen konzentriert. Die Berichterstattung ist daher zu kurz gekommen und wird hiermit – in kompakter Form – aus dem Gedächtnisprotokoll nachgeholt!
Orientierungstage
Zunächst handelte es sich bei ‚Happy Introduction into Psychology‘ um eine Reihe aus insgesamt fünfzehn Events, die allesamt von der Influencerin PD DLF in Videoform im House of Orchideen präsentiert wurde. Um die Blumates auf dem Weg ins House of Orchideen angemessen zu betreuen, wurde sie außerdem von ihrer helfenden Hand FJH begleitet. Bei dem Duo PD DLF und FJH handelt es sich außerdem um sehr bekannte Größen aus der Gaming-Szene, wie sich auch am Gamifikationansatz dieser Veranstaltungsreihe erkennen lässt. Es war den Blumates nämlich überhaupt nicht möglich, die fünfzehn Veranstaltungen gleich zu Beginn des Semesters zu besuchen. Um das erste Event besuchen zu dürfen, war das Bestehen eines Tutorials während einer zweiwöchigen Orientierungsphase erforderlich, dem sog. Eisbrecherforum. Von hier an folgte bald der Startschuss in das erste Level ‚Psychologie als Wissenschaft‚. Nicht wenige Blumates glaubten, nach erfolgreichem Cheaten durch das Eisbrecherforum, das Modul in Gänze konsumieren zu können. Dem war jedoch nicht so: PD DLF hatte zuvor nämlich das Line-Up zur Verfügung gestellt, aus dem ersichtlich war, wann welche Veranstaltung für die Blumates geöffnet werden würde. Die jenigen, die ihr Tempo selbst bestimmen wollten, mussten das nächste Level durch Bestehen eines randomisierten Quizes freischalten. Andernfalls erfolgte der Zugang zur nächsten Kurseinheit gemäß der Timetable des Line-Ups. Zusätzlich zu den Videos und den Begleitfolien verteilte PD DLF jede Woche ein Kapitel aus der Pflichtliteratur ‚Psychologie‘ von Gazzaniga, Heatherton und Halpern. Dabei ist die Pflichtliteratur so etwas wie ein Guide, um ‚Per Anhalter durch die Psychologie‘ zu reisen – aber kommt mit deutlich weniger Handtüchern aus.
Die fünfzehn Events im Einzelnen

01 Psychologie als Wissenschaft
Im ersten Event stellte PD DLF den Blumates u. A. die Frage: „Macht Computerspielen aggressiver?“ und die Blumates im House of Orchideen hatten an diesem Abend das Problem, dass die meisten ihren frisch im Sommersemester 2025 erworbenen Führerschein während Geschwindigkeitskontrollen auf dem Weg zur Veranstaltung wieder abgeben mussten.
Um die Frage zu beantworten wurden – auf Anregung von PD DLF – im House of Orchideen Gaming-Stationen eingerichtet, auf denen die Blumates die ersten Kapitel aus Silent Hill F ausprobierten. Bereits im Tutorial wurde die wissenschaftliche Psychologie erläutert, einige Fachbereiche vorgestellt und das kritische Denken konfiguriert.
Zur Stärkung servierte PD DLF den Blumates die „Ente Acht Kognitive Verzerrungen„, um diese in mundgerechte Portionen zu verabreichen.
Danach gab es eine Auswahl wissenschaftlicher Grundlagen der Psychologie – von der Experimentalpsychologie bis zum Behavoiorismus war alles dabei, was man sich in einem Silent Hill nur wünschen könnte.
Leider waren einige Stellen im Spiel recht gruselig und im Lauf der Session waren immer mal wieder Blumates aufgesprungen, aus dem House of Orchideen geflüchtet und mit quietschenden Reifen davongefahren, um schließlich in die nächste Polizeikontrolle zu geraten.
Somit wurde die Hypothese, ob Computerspielen aggresiver machen könnte, ein stückweit gestützt!
02 Forschungsmethodik
Aufgrund der vorangegangenen Ereignisse, mussten die Lambos der Blumates zuhause bleiben und es brauchte neue Ideen für Fortbewegungsmittel. Zum Glück war Karl Popper im House of Orchideen anwesend und er stellte für Blumates mit Anreiseprobleme, einige rießige weisse Schwäne zur Verfügung, die den Weg durch den Hafen of Orchideen zum House of Orchideen ermöglichten.
Einige Blumates hatten aus diesem Grund die Hypothese entwickelt, dass alle Schwäne weiß sein müssten. Dies wiederlegte PD DLF recht schnell, in dem sie selbst auf einem schwarzen Schwan anreiste.
Die Blumates befanden sich daraufhin in einer Replikationskrise, sodass PD DLF nun die wissenschaftliche Methode vorstellte, um fortan replizierbare Befunde zu ermöglichen.
Hier sei anzumerken, dass die Replizierung der durchgeführten Studien rückwirkend stattfand, in dem diese per Fluxkompensator im House of Orchideen 1926 durchgeführt wurden.
Die damaligen Blumates aus dem Jahr 1926 hatten zunächst Probleme, wissenschaftliche Begriffe wie: „TikTok“ oder „Mega!“ richtig einzuordnen. Zum Glück reichte Barknosia gerade noch rechtzeitig den Mango Maracuja Saft, sodass ein gemeinsames Verständnis erreicht wurde und die Studien wie geplant repliziert und abgeschlossen wurden.
Die Replikationskrise war daraufhin bewältigt und am Ende gab es sogar für alle Blumates aus 1926 und 2026 einen Schwung ethnischer Richtlinien sowie Gütekriterien psychologischer Forschung to go!


03 Biologie und Verhalten
Die wahrscheinlich schönsten Erläuterungen zu biologischen Themen aller uns bekannten Universen fand natürlich im House of Orchideen statt. Einige Blumates hatten zwar zuvor erfolglos versucht, sich einen Entschuldigungszettel von einer Ärztin zu holen, aber hatten es später nicht bereut dabeigewesen zu sein, als PD DLF über 38 Folien u. a. zu Neuronen, Aktionspotenziale und Neurotransmitter performte.
Im praktischen Teil waren außerdem verschiedene Gerätschaften im House of Orchideen aufgebaut, es gab ein EEG, PET, MRT, fMRT und sogar ein TMS!
Da einige der Blumates die entsprechenden Gerätschaften freiwillig testeten, wurde die Gelegenheit genutzt und die angeschlossenen Blumate-Gehirne wurden auseinandergenommen, damit die einzelnen Areale wie das Kleinhirn oder der zerebralen Kortext beleuchtet werden konnte. Am späteren Abend wurden die Blumate Gehirne wieder eingesetzt, allerdings kam es vereinzelt zu Verwechslungen beim Wiedereinsetzen, sodass einige am nächsten Morgen über neuronale Plastizität klagten und außerdem im falschen Zuhause erwachten.
04 Bewusstsein
Viele Blumates beklagten ihren Schlafmangel, weshalb PD DLF im House of Orchideen eine Kissenburg errichtete, um verschiedene Schlafphasen und Schlafstörungen am lebenden Beispiel zu erläutern.
Einige wenige Transkriptleser waren außerdem der Frage nachgegangen, wo sich der Gorilla befunden hätte, der laut Transkript heimlich die Kissenburg passierte, aber offenbar nicht von den Blumates wahrgenommen wurde!?
Am späteren Abend durften sich die Blumates mit veränderten Bewusstseinszuständen befassen, in dem sie sich gegenseitig hypnotisierten um u. A. den schwindenden Mango-Maracujasaft-Vorrat zu reglementieren. Dazu gehörte dann auch die absolute Lieblingsfolie des A-Flows, die – wie könnte es auch anders sein – Folie 28 zum Thema Flow!
Das große Finale war dann der Auftritt der fünf Freunde der psychoaktiven Substanzen, die den Blumates einprägsam erläuterten, welche Substanzen sie mitführen, welche psychologische Wirkung diese hätten und auf welche Neurotransmitersysteme diese einwirkten.
Wie sich auf Nachfrage herausstellte, hatten die fünf Freunde noch nie vom Mango Maracuja Saft im House of Orchideen gekostet. Dies wurde sogleich nachgeholt und die fünf Freunde verabschiedeten sich noch am selben Abend von ihren psychoaktiven Substanzen und stiegen nachhaltig auf den Mango Maracuja Saft um!


05 Sinne und Wahrnehmung
Zur fünften Veranstaltung hatten einige der Blumates ihre Führerscheine zurück und es gab mehrere Straßenrennen zum House of Orchideen. Hierzu erläuterte PD DLF in vier Schritten, wie die Blumates durch ihre Augen den Reiz einer grün gewordenen Ampel aufnehmen würden, durch Transduktion eine Empfindung ausgelöst und interpretiert werden würde und die Wahrnehmung durch Betätigung des Flora-NOS™-Schalters stattfand!
Im weiteren Verlauf wurden alle fünf Blumate-Sinne vertieft. Bspw. sollten die Blumates grundlegende Geschmacksqualitäten wie süß und sauer probieren und bissen hierfür in Zitronen. Eine weitere dieser Geschmacksqualitäten ist … nun ja … umami. Es war jedoch zu diesem Zeitpunkt keine Zitrone verfügbar, die besonders fleischig schmeckte, weshalb der Versuch beinahe abgebrochen werden musste. Zum Glück gibt es aber immer einige Blumates, die Grillwürstchen dabei hatten und schließlich helfen konnten.
Gegen Ende gab es schließlich eine große Eisbucket-Challenge, um die Wahrnehmung durch Hautrezeptoren zu demonstrieren. Zwar glaubten die meisten Blumates die Funktionsfähigkeit von Hautrezeptoren auch so, aber wo die vielen Eimer mit den Eiswürfeln schon einmal da waren, wurden diese fleissig über die Blumates geschüttet – im House of Orchideen!
06 Lernen
Mitten in der Vorlesung zum Thema Klassische Konditierung klingelte der Flux-Kompensator und das House of Orchideen 1926 entsedete einen Besucher aus ihrer Zeit: den kleinen Albert aus Watsons Experiment.
Jedoch war der kleine Albert gar nicht mehr so klein und hat seine größte Angst – die weißen Ratten zu seinem Markenzeichen gemacht, sich in einem weißen Rattenkostüm verkleidet und sehr erfolgreich das Verbrechen in den Untergründen der Kindergärten 1926 bekämpft. Es bestand aber weiterhin eine Phobie gegen weisse Ratten und es kam zu Panikreaktionen, als die operative Konditierung anhand sog. Skinner-Boxen gezeigt werden sollte. PD DLF half dem nicht mehr ganz so kleinen Albert, in dem sie die im Jahr 1920 vorgesehene Löschung bei ihm vollendete und die operante Konditionierung konnte fortgeführt werden – mit Albert!


07 Gedächtnis
Die Erinnerungen an die siebte Veranstaltung sind aufgrund verschiedener Gedächtnissünden etwas getrübt. Im wesentlichen hatten PD DLF und FJH erneut Computer im House of Orchideen aufgebaut und verschiedene Speichersystem vorgestellt. Leider war zum Zeitpunkt der Vorlesung der Arbeitsspeicher exorbitant teuer, weshalb jede Blumate nur 7+- 2 Informationseinheiten abspeichern durfte.
08 Denken, Sprache, Intelligenz
Zur achten Veranstaltung sind alle Blumates mit ihrer Violine erschienen und spielten im Takt von PD DLF ein klassisches Konzert, wie man es noch nie im House of Orchideen genießen durfte!
Das Konzert lies selbst Kahneman aufhorchen, der per Fluxkompensator aus dem Sommersemester 2025 ins House of Orchideen rüberwechselte und einige Heuristiken wiederholte, die schon damals PD HjS und Doctor S. hier würdig feierten. Beim sog. Choice Overload wurde eine weitere Besucherin aus dem Vorsemester auf die Bühne geholt – nämlich Anna, die inzwischen festes Mitglied der sog. Müslie girls geworden war und inzwischen zur professionellen Müslisorteneinkäuferin geworden war. Um dies zu demonstrieren, löste sie im House of Orchideen vor der versammelten Crowd den sog. Turm von Hanoi!


09 Entwicklung
Es wurde wieder Zeit für etwas Gaming im House of Orchideen und PD DLF brachte mit dem Game of Life vier spannende Welten mit, dessen Level alle Phasen der Entwicklung umfassten.
Ein besonderes Spiel war das der Bindungsstile, in dem allen Blumates ein neues Baby ausgehändigt wurde und im Rahmen eines Fremde-Situations-Test wurde geprüft, wie das neue Baby reagiert, wenn die Blumate den Raum verlassen hatte. Da war vom sicher gebundenen Blumatekind, über den unsicher-vermeidend und unsicher-ambivalent –gebundenen alles dabei. Die unsicher-vermeidenden Blumates waren insofern Gewinnerinnen dieses Spiels, als das sie sich zwischenzeitlich mit frischen Mango Maracuja Saft eindecken konnten, da das Baby nicht quängelte. Nur die Rückgabe der ausgehändigten Babys gestaltete sich partiell schwieriger als gedacht.
10 Sozialpsychologie
Für die zehnte Veranstaltung teilte PD DLF die Blumates randomisiert in zwei Gruppen ein: Lambo Fahrerinnen und Verkehrspolizisten auf Knöllchenjagd. Der Abend musste leider aufgrund von Deindividuation einige Zeit pausiert werden: die Blumates, die die Verkehrspolizsten spielen sollten, mochten es zwar selbst, Geschwindigkeitsbegrenzungen zu missachten, aber da die Individualität, Eigenwahrnehmung und Aufmerksamkeit in Bezug auf persönliche Normen und Standards reduziert war, hatte am Ende niemand mehr einen Führerschein und es musste (mal wieder) zum House of Orchideen gelaufen werden.
Dort angekommen erklärte PD DLF in den verbliebenen fünf Minuten einfach alles, was eine Blumate zum Thema Liebe wissen muss, im Wesentlichen:
1. Verliebtsein wie beim ersten Mal wäre viel zu anstregend!
2. Klammert nicht so viel!
3. Wenn es gut war, lag es an uns – ansonsten ist immer die Situation schuld!
Am Ende der Veranstaltung waren wahrscheinlich alle leidenschaftlichen und kameradschaftlichen Beziehungen zwischen Blumates gerettet und neu aufgeflammt!


11 Persönlichkeit
Für die elfte Vorlesung musste das House of Orchideen etwas ausgebaut werden, denn PD DLF brachte 800 Zwillingspaare mit, um mit den Blumates zu erforschen, ob Persönlichkeit durch die Gene geprägt wird oder doch auf den Erziehungsstil. Das Ergebnis war dann eher so sinngemäß: „…es kommt drauf an…“
Die 800 Zwillingspaare hatten außerdem Eiswürfel mitgebracht und diese außerhalb des House of Orchideens in den Teich des angrenzenden Garden of Orchideens geworfen. Die vielen Eiswürfel wurden zu einem Eisberg und auf diesem platzierte sich schließlich Sigmund Freud, der über psychodynamische Theorien referierte. Blumates die seinen Vortrag mit Zwischenrufen störte psychoanalysierte er, in dem er ihnen mitteilte, in welcher Phase der psychosexuellen Entwicklung sie sich befänden.
Schließlich kam noch die Tochter, Anna Freud, hinzu und verteilte unter den Blumates sieben Abwehrmechanismen der psychodymanischen Theorie.
12 Pädagogische Psychologie: Emotion und Motivation im Lern- und Leistungskontext
Elf krachende Veranstaltungen mit PD DLF und FJH hatte es im House of Orchideen gegeben. Soviele dass sich kaum eine Blumate daran erinnerte, dass es noch einen zweiten Teil geben sollte – den Anwendungsteil, der an jenem Abend mit der Pädagogischen Psychologie den Anfang nahm.
Zur Anwendung wurden zunächst primäre und sekundäre Emotionen voreinander abgegrenzt. Hierzu wurden einige Blumates auf die Bühne geholt und mit bestimmten Emotionen konfrontiert. Bspw. wurde die Wut dadurch gezeigt, dass die Blumate darauf hingewiesen wurde, dass der Lehrstuhl keine Altklausur zur Verfügung stellen würde.
Die Furcht wurde dadurch demonstriert, dass die Blumates mit dem näher rückenden Klausurtermin konfrontiert wurden.
Dabei sind Reiz, Emotion und Erregung zu unterschieden und je nach Theorie einzuorden. Dies wurde von PD DLF gekonnt, anhand der James-Lange-Theorie, der Cannon-Bard-Theorie sowie der Zwei-Faktoren-Theorie variiert.


13 Gesundheitspsychologie
Während der dreizehnten Veranstaltung war es endlich soweit: Die Blumates Barknosia und PersPsych möchten sich das „JA“-Wort geben und heiraten und bevor es soweit kommen sollte, musste natürlich noch ein Junggesellinnenabschied im House of Orchideen gefeiert werden. Da passte es gut, dass an jenem Abend eine Vorlesung zur Gesundheitspsychologie veranstaltet wurde!
PD DLF wünschte den beiden viel Abwesenheit von Krankheiten in den kommenden Jahren und für die Hochzeitsvorbereitungen eine hohe Stressresistenz.
Barknosia hatte im Wintersemester die komplette Verantwortung über das Catering übernommen und musste – neben den Hochzeitsvorbereitungen und dem Junggesellenabschied auch den Nachschub an Mango Maracuja Saft und Brezeln orchestrieren.
Zum Glück hatte PD DLF die passende Folien zum Anpassungssyndrom zur Hand und Strategien zur Stressbewältigung geteilt. Außerdem gab es Einblicke in die Ebenen der betrieblichen Gesundheitsförderung, die zugleich auch im House of Orchideen adaptiert wurden.
Mit Umsetzung der betrieblichen Gesundheitsförderung war also das normale Widerstandsniveau des Stresses wieder erreicht und der Weg für einen würdigen Junggesellinnenabschied geebnet.
Im Laufe des Abends hatten sich alle Blumates aus den vergangenen Semestern im House of Orchideen eingefunden, um das glückliche Paar zu feiern und mit Geschenken zu überhäufen. Die Hochzeit fand natürlich dann auch am nächsten Tag im Garden of Orchideen statt. Das ist aber eine andere Geschichte in der House of Orchideen Geschichte!
14 Klinische Psychologie: Psychische Störungen
In der vierzehnten Veranstaltung konnten die anwesenden Blumates aus der internationalen statistischen Klassifikation ICD-10 die Krankheiten wählen, die am besten zu ihnen passte.
Hierzu war es jedoch erforderlich, die Kriterien zur Feststellung psychischer Störungen zu kennen.
Es reichte also bspw. nicht festzustellen, dass eine Blumate zwanghaft ihren Lambo in gesetzlich vorgeschriebener Geschwidigkeit fuhr, sondern das Verhalten musste mindestens einen Aspekt des Lebens beeinträchtigen z. B. Arbeit, soziale Beziehungen und die Selbstversorgung.
Dies war überwiegend zum Glück nicht der Fall und die Auswahl der verfügbaren Störungen bleib an diesem Abend eine eher theoretische.


15 Klinische Psychologie: Therapie psychischer Störungen
Im Finale der Veranstaltungsreihe fuhr PD DLF noch einmal alles auf, was das House of Orchideen und die Introduction into Psychology zu bieten hat und bleiben ihrem Gamifikationansatz treu.
Die anwesenden Blumates erhielten minimalistische Informationen über erkrankte Blumates und musste einerseits die vorliegende psychische Störung diagnostizieren, andererseits die richtige Behandlungsstrategie wählen.
Um dies zu erreichen hatte PD DLF zuvor verschiedene Behandlungsformen sowohl aus psychologischen Ansätzen als auch aus medizinischen Ansätzen vorgestellt.
Die spannende Frage war, werden es alle Blumates schaffen die richtige Behandlungsform zu wählen und alle psychischen Störungen zu heilen?
Wie sich später in den Klausur zeigte, war dies bei ungefähr 89% aller Blumates der Fall – ein großartiger Erfolg für die Lehrenden und natürlich für fast alle Blumates im House of Orchideen!
Neben den insgesamt fünfzehn Vorlesungsveranstaltungen im House of Orchideen gab es noch zwei Prüfungsvorleistungen in einer randomisierten Lerngruppe, die sich u. A. in der Area Fifty-Zero abspielte. Die Blumates wurden also zufällig in Lerngruppen eingeteilt und haben in dieser gemeinsam Literatur aus der Sozialpsychologie bearbeitet und durften sich außerdem ein Studiendesign überlegen und einander konstruktives Feedback geben. Dabei durfte zum Schreiben das wunderbare Etherpad verwendet werden, sowie ein Konferenztool das – nun ja – recht schnell zum Rückweg zu Zoom motivierte 😉
Alles in allem: Es war ein großartiges Wintersemester und eine Vorlesungsreihe, wie man sie sich lehrreicher und unterhaltsamer kaum wünschen könnte! Die Blumates erhielten Zugriff auf einen riesigen Wissens- und Erfahrungsschatz, der an gerade mal fünfzehn Abenden erworben wurde. Und hey – die Klausur war gar nicht mal so übel wie alle Blumates vielleicht befürchtet haben.
Die Blumates aus dem House of Orchideen haben sich außerdem vorgenommen, sich die erworbenen Kenntnisse zu Nutze zu machen und sobald die Führerscheine wieder da sind, diese zukünftig vielleicht auch mal länger als ein paar Wochen behalten zu dürfen!
Cheerz!
P.S: Und schaut unbedingt mal wieder im Merch-Shop vorbei! Es werden demnächst Souvenirs aus dieser Veranstaltungsreihe verfügbar sein!





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